Termine und Ankündigungen
2026
Termine 2026
Der Flugtag mit der Segelflug AG der Erich Fried Gesamtschule Ronsdorf findet dieses Jahr am 19. Juni statt. Dazu erfolgt vorher eine Informationsveranstaltung sowie eine Sicherheitseinweisung an der Schule am 08. Juni.
Die Anmeldung erfolgt über deine Schule.
Das Segelfliegen im Rahmen des Unisports findet am 19. und 20. Juni statt. Ausweichtermin ist der 26. und 27. Juni.
https://buchung.hochschulsport.uni-wuppertal.de/sportarten/aktueller_zeitraum/_Segelfliegen.html
Der Flugtag findet dieses Jahr am 26. Juni statt. Ausweichtermin ist der 03. Juli. Dazu erfolgt vorher eine Informationsveranstaltung und Sicherheitsunterweisung am 01. Juni an der Schule.
Die Anmeldung erfolgt über deine Schule.
Das diesjährige Ferienangebot der Stadt Wuppertal fällt auf die Tage vom 03. bis 07. August. Hier bieten wir den Teilnehmern an, ins Segelfliegen rein zu schnuppern.
Die Anmeldung erfolgt über die Website der Stadt Wuppertal für Feriensport.
https://www.wuppertal.de/tourismus-freizeit/sport/feriensport/feriensport.php
Vergangener Events
Am 09. und 10. Mai sind vier Vereinsmitglieder mit zwei unserer Motormaschinen nach Texel zum Open Air Cinema geflogen. Hier geht es zum Trip Report mit ein paar Bildern.
Das Streckenflugseminar fand leider aufgrund des Wetters erstmal nur eingeschränkt statt.
Trotz einer verhalten optimistischen Wetterprognose für den Samstag regnete es noch am Vormittag und die Basishöhen und Flugsichten waren nachmittags mässig, so dass keine Überlandflüge möglich waren. Der Samstagvormittag wurde allerdings intensiv für die Beschäftigung mit dem Flugwetterprogramm „Skysight“, dem Navigationstools „Copilot“ und WeGlide genutzt. Florian führte die Teilnehmer durch die verschiedenen Programme, um im Ergebnis eine professionelle Flug- und Streckenplanung zu erhalten, welche das Beste aus den Tagesbedingungen herausholt. Ferner wurden die Analysetools vorgestellt, die eine kritische Rückschau auf getätigte Flüge ermöglicht. Alles Massnahmen, um taktische Entscheidungen zu verbessern und sich zu einem besseren Piloten zu entwickeln. Jetzt brauchen wir endlich gutes Flugwetter, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
Falls es dich interessiert – hier findest du weitere Infos zur Vorbereitung eines solchen Seminars:
Am Freitag und Samstag (19. und 20. Juni) fand im Rahmen des Unisports der Bergischen Universität ein Schnupperkurs im Segelfliegen statt.
Hier geht’s zum Bericht der Westdeutschen Zeitung
Nach einem Frühstück und ausführlichem Briefing, gehalten von Florian Kraja und Thorben Langner, zum Flugplatzgelände und dem zu erwartenden Flugwetter, begann der Flugbetrieb. Die anfängliche Anspannung unter den Teilnehmern wich rasch einer Begeisterung über das Erlebte und man schaute nach der Landung nur in strahlende Gesichter. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer gab es mehrere Flüge. Sogar Thermikflüge mit etlichen hundert Metern Höhengewinn waren trotz der herausfordernden meteorologischen Bedingungen drin. Am Ende der Veranstaltung waren alle Beteiligten begeistert und hoch zufrieden.
Ein besonderer Dank geht an Florian und Thorben als Fluglehrer, die Schlepppiloten Christian, Dirk, Jörg und Traugott sowie an die helfenden Hände am Boden, die der erheblichen Hitze getrotzt haben.
Resümee: Das machen wir wieder!
Hier gehts zum Report von Florian über den Wandersegelflug ins Nachbarland Österreich mit zahlreichen Bildern. Enjoy!
Neuzugänge und Abschiednahme
Wir dürfen auch dieses Jahr wieder einige Neuzugänge herzlich begrüßen!
Außerdem nehmen wir von langjährigen Mitgliedern Abschied.
Neue Mitglieder beim LSC Wuppertal
Name: Christian
Alter: 42
Beruf: IT Unternehmer / Senior Linux Consultant
Warum ich fliegen will: Die Welt von oben zu sehen, ist ein exklusives Erlebnis, das den Alltag völlig vergessen lässt.
Name: Mino
Alter: 16
Beruf: Schüler
Mich begeistert Vieles am Fliegen:
Am meisten ist es die Vielseitigkeit, der Zusammenhalt und die Freiheit, die man über den Wolken verspürt. Man löst sich sehr schnell vom Alltag.
Name: Lars
Alter: 31
Beruf: Berufskraftfahrer
Was fasziniert mich am fliegen: Mich begeistert am Fliegen die Kombination aus Präzision, Verantwortung und dem Gefühl wirklich richtig frei zu sein.
Am 09. und 10. Mai sind vier Vereinsmitglieder mit zwei unserer Motormaschinen nach Texel zum Open Air Cinema geflogen.
Teilnehmer: Arnim, Nico, Joachim S. und Joachim W.
Am Freitagabend fand ein intensives Briefing zu Wetter und Lufträumen per Teams durch Arnim statt.
Aufgebrochen sind die beiden Crews am Samstagnachmittag.
Arnim und Nico sind mit unserer viersitzigen Motormaschine geflogen. Die hinteren Plätze dienten dem Gepäcktransport mit Zelten und Taschen.
Beide Joachims sind mit einem unserer Motorsegler, der Super Dimona, nach Texel geflogen.
Flugzeit Motormaschine DEBSR 1:17, Motorsegler DKAGL 1:42.
Abendessen gab es im Flugplatzrestaurant und ab 22:00 Uhr den Film Flyboys.
Der Rückflug stand am am Sonntagvormittag an mit Ankunft in Radevormwald gegen Mittag.
Resümee: Absolut hilfreich war die intensive Beschäftigung mit den Lufträumen im Nachbarland und ein Refresher im Funken auf Englisch mit Dutch Mil Info. Wir hatten eindrucksvolle Flüge über das IJsselmeer und die Nordseeküste.
Per Wandersegelflug nach Österreich
Die meisten Menschen außerhalb unseres Sports, aber auch manche Piloten, sind fest davon überzeugt, dass man einen Motor benötigt, um verlässlich von einem Flugplatz zum nächsten zu gelangen oder gar weite Strecken zurückzulegen. Ein gewaltiger Irrtum. Wahre Freiheit entfaltet sich erst dann, wenn man den Motor komplett weglässt und sich ganz auf die unsichtbaren Kräfte der Natur verlässt.
Diese Freiheit nutzte ich am letzten verlängerten Pfingstwochenende. Im Cockpit wartete das pure Abenteuer, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch kein fertiger Flugweg feststand. Flexibilität ist schließlich die halbe Miete beim Wandersegeln. Die lose Idee war jedoch ambitioniert: Ein Flug, der mich von Radevormwald aus über Hunderte von Kilometern vielleicht sogar bis tief nach Österreich führen könnte. Gleichzeitig bot sich hier die perfekte Gelegenheit, gemeinsam mit meinen Teamkameraden eine intensive Trainingseinheit für die diesjährige Junioren Weltmeisterschaft zu absolvieren. Wie könnte man das fliegerische Zusammenspiel und das taktische Gespür schließlich besser verfeinern als auf einer echten Reise ins Ungewisse, bei der man morgens noch nicht weiß, wo man abends den Schlafsack ausrollt?
Der Aufbruch am Donnerstag
Die Vorbereitungen am Donnerstag liefen auf Hochtouren. Das Packen für einen mehrtägigen Wandersegelflug gleicht einem logistischen Tetris auf kleinstem Raum. Ein warmer Schlafsack, ein bequemes Kopfkissen, Wechselkleidung für fünf Tage, ausreichend Wasser, Verpflegung sowie das Haubentuch für die Rast am Boden. Mehr Platz bietet der Rumpf eines Segelflugzeugs beim besten Willen nicht.
Um Punkt 15 Uhr zog mich Max dankenswerterweise mit der Schleppmaschine in den Himmel. Das Wetter zeigte sich zu diesem Zeitpunkt noch recht verhalten, doch unser großes Etappenziel für den Freitagabend stand bereits fest: Wir wollten uns alle am Flugplatz Burg Feuerstein nördlich von Nürnberg treffen. Für den Donnerstagabend hieß mein persönliches Zwischenziel jedoch Langenselbold, um dort bei Nils zu übernachten. Bei einer Luftliniendistanz von knapp über 100 Kilometern stand dieser ersten Etappe trotz des späten Starts nicht viel im Wege.
Nach dem Ausklinken um 1530 ging es zügig voran. Der Kurs führte mich die A45 entlang, vorbei a den Hängen des westlichen Sauerlandes, bis sich am Horizont die markante Skyline von Frankfurt abzeichnete. Dicht unter dem kontrollierten Luftraum der Stadt glitt ich von Norden her der Landebahn von Langenselbold entgegen. Nach nur knapp zwei Stunden setzte mein Fahrwerk auf der Bahn auf. Das war definitiv nicht langsamer als mit dem Auto auf der chronisch verstopften Autobahn, aber um ein Vielfaches schöner und völlig ohne Staufrust.
Nils begrüßte mich am Boden, wenig später trafen überraschend noch zwei Fliegerfreunde aus Baden-Württemberg ein. Sie hatten das deutlich bessere Donnerstagswetter im Süden genutzt, stolze 500 Kilometer im reinen Segelflug zurückgelegt und sich ebenfalls Langenselbold als Tagesziel ausgesucht. Nachdem alle Flugzeuge sicher in der Halle untergebracht waren, bauten wir uns aus einer Reihe von Matratzen ein gemütliches Bettenlager auf dem Fußboden des Vereinsheims. Bei einem wunderbaren Abend ließen wir die Erlebnisse Revue passieren und blickten voller Vorfreude auf das Abenteuer, das unmittelbar vor uns lag.
Die Reise nach Bayern
Der Freitag weckte uns früh. Nach einem schnellen Frühstück hieß es Sachen packen, die Flugzeuge startklar machen und den Blick erwartungsvoll gen Himmel richten. Die Vorhersage versprach einen großartigen Flugtag und das Tagesziel Burg Feuerstein in Bayern stand fest vor Augen. Felix, der dritte Pilot im Bunde unseres Weltmeisterschaftsteams, hatte sich unterdessen im fernen Pirmasens startbereit gemacht. Er hatte eine deutlich längere und anspruchsvollere Strecke vor sich.
Nils und ich hoben ab, gefolgt von unseren beiden Freunden, die ihren Kurs jedoch in Richtung Nordosten einschlugen. Direkt nach dem Start entwickelte sich der Flug fantastisch. Die Wolkenbasis stieg kontinuierlich an, die Aufwinde präsentierten sich kraftvoll und zuverlässig. Es
war perfektes Streckenflugwetter. Wir glitten zügig über die Hügelkuppen der Rhön hinweg und nahmen Kurs auf den Thüringer Wald. Dank der hohen Basis und den hervorragend aufgereihten Wolkenstraßen kamen wir extrem schnell voran. Nach einem kurzen Ausflug in den Oberpfälzer Wald, wo wir noch eine entspannte Schleife drehten, landeten wir bereits am frühen Nachmittag auf dem Hochplateau von Burg Feuerstein.
Der Empfang hätte nicht schöner sein können. Da auf dem Platz gerade die Qualifikationsmeisterschaft der 18 Meter Klasse zu Ende ging, wimmelte es nur so von bekannten Gesichtern aus dem Segelflug. Zu unserer großen Freude gesellte sich am Abend noch ein weiterer Wandersegelflieger zu uns. Spät, aber glücklich, schaffte es schließlich auch Felix bis nach Burg Feuerstein. Er hatte sich heldenhaft durch ein schwieriges Gebiet ohne jede Wolke gekämpft und den Weg rein im blauen Himmel bewältigt, was ihm den kollegialen Respekt des Abends einbrachte. Wir bekamen ein freies Zimmer direkt am Flugplatz zugewiesen, sodass die Nachtfrage bestens gelöst war. Bekannte Piloten nahmen uns noch im Auto mit zum nächsten Supermarkt, wo wir uns reichlich mit frischem Essen und Getränken für die nächsten Tage eindeckten.
Transalpin im Dreierverband
Am Samstagmorgen saßen wir beim Planen zusammen und philosophierten ausgiebig über die Wetterkarten. Die Vorhersage für den Tag war brillant, allerdings kündigte sich für die Folgetage eine stetige Verschlechterung der Bedingungen an. Bei einem Wandersegelflug muss man die Rückkehr immer im Hinterkopf behalten, wenn man am Dienstag wieder pünktlich zur Arbeit erscheinen möchte. Wir entschieden uns schließlich für eine rund 400 Kilometer lange Strecke in Richtung Südosten mit dem Ziel Linz in Österreich. Von dort aus, so die Überlegung, stünde uns bei gutem Wetter am Sonntag das Tor zu den Alpen offen.
Kurze Zeit später schlossen sich die Hauben. Wir starteten im Dreierverband und flogen gemeinsam in den Oberpfälzer Wald hinein. Der Weg führte uns weiter über den Bayerischen Wald und genau über das Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Österreich. Die Stimmung per Funk im Cockpit war großartig. Während des Vorwärtsfliegens hielten wir die Augen offen und beobachteten die österreichischen Flugplätze. Sobald wir irgendwo Segelflugzeuge in der Luft sahen, wussten wir, dass dort Flugbetrieb herrschte. Das war unser einziges und wichtigstes Kriterium, denn wir brauchten für den nächsten Morgen zwingend eine einsatzbereite Schleppmaschine.
Unsere Wahl fiel schließlich auf den Flugplatz in Sankt Georgen, eingebettet im Tal am Fuße des Bayerischen Waldes, direkt in der Ebene vor den mächtigen Alpen. Nach der Landung erlebten wir die sprichwörtliche österreichische Gastfreundschaft. Die lokalen Flieger luden uns sofort zum Grillen ein und wir verbrachten einen tollen Abend voller Fliegergeschichten. Sogar das Problem mit dem Flugzeugschlepp für den nächsten Tag wurde gelöst: Obwohl die vereinseigene Schleppmaschine wegen eines Motorschadens ausfiel, organisierten die Kameraden kurzerhand einen Schlepppiloten vom Nachbarplatz. Wir bezogen unser Nachtlager im Jugendraum des Vereinsheims und schliefen tief und fest mit dem erhabenen Gefühl, nur drei Tage zuvor in Radevormwald gestartet zu sein und fast ausschließlich mit der reinen Kraft der Natur bis nach Niederösterreich geflogen zu sein.
Der unbarmherzige Gegenwind
Ein Blick auf die neuen Wetterdaten am Sonntag zerstörte jedoch die Alpenträume. Der Himmel wurde von Tag zu Tag blauer, die Thermik schwächer. Der Plan, die Alpen zu queren, wurde gestrichen. Es half alles nichts, wir mussten die Heimreise antreten. Pünktlich um 11 Uhr am Vormittag hingen wir alle drei wieder in der Luft, bereit für den langen Weg zurück nach Norden, der sich landschaftlich wunderschön, aber fliegerisch anspruchsvoll gestalten sollte.
Während der Bayerische Wald bis zur deutschen Grenze noch gut trug, sackte die nutzbare Höhe danach merklich ab. Die anschließende Überquerung des weitläufigen Moldau Stausees erforderte vollste Konzentration. Immer mit einem rettenden Alternativflugplatz im Blickfeld hangelten wir uns Schritt für Schritt vorwärts, während uns ein strammer Gegenwind von 20 Kilometern pro Stunde spürbar bremste. Erst am Thüringer Wald trafen wir auf eine ausgeprägte Konvergenzlinie. Diese bot zwar lokal gutes Steigen, saugte jedoch der Thermik im weiten Umkreis jegliche Energie ab. Unser Plan, von dort direkt in die Rhön zu springen, um wieder nach Langenselbold zu gelangen, scheiterte an der schwindenden Höhe. Direkt vor den Bergen der
Rhön ging uns schlichtweg das Steigen aus und wir mussten zur Sicherheitslandung auf dem kleinen Segelflugplatz Büchig ansetzen.
Dort erwartete uns eine echte Legende: Walter Binder, der Gründer der bekannten Binder Flugzeugwerke, hieß uns persönlich willkommen. Er bot uns sofort das Vereinsheim als Herberge an. Auch wenn es dort anstelle von Betten nur eine hölzerne Bank gab, schliefen wir hervorragend, denn Wanderflieger sind nicht wählerisch. Dank der herzlichen Verpflegung der Vereinsmitglieder wurde es trotz der ungeplanten Zwischenlandung ein schöner Abend unter Gleichgesinnten.
Endanflug auf die Heimatbasis
Der Donnerstag empfing uns mit einer komplett blauen Wetterlage. Kein Wölkchen stand am Himmel, das uns den Weg des besten Steigens hätte weisen können. Die verbleibenden 250 Kilometer bis nach Hause nach Radevormwald erschienen unter diesen Bedingungen wie eine echte Fleißaufgabe. Nils wurde zuerst in den Himmel gezogen, kurz darauf folgte mein Start.
Es begann ein zäher Kampf. Ich hangelte mich extrem tief und mit viel Geduld durch die Täler der Rhön vorwärts, bis ich das Flachland erreichte. Bei Marburg spitzte sich die Lage weiter zu. Eine Außenlandung auf einem Acker schien fast unvermeidbar, als ich in letzter Sekunde einen schwachen Hauch von Aufwind fand, mich mühsam oben hielt und bis nach Allendorf retten konnte. Mit unermüdlicher Suche tastete ich mich weiter vor: erst nach Schmallenberg, dann über die Hügel nach Attendorn und schließlich bis nach Plettenberg.
Ich wusste, ich brauchte nur noch einen einzigen, verlässlichen Aufwind. Kurz hinter der Nordhelle schlug das Variometer endlich wieder kräftig nach oben aus. Nach zehn sauberen Kreisen verriet mir der Blick auf den Rechner, dass die Höhe für den Endanflug bis nach Radevormwald reichte. Das Cockpit füllte sich mit einer Welle aus purer Erleichterung. Nach vier Stunden in der warmen Cockpithitze setzte mein Segelflugzeug wieder sanft auf dem Heimatboden auf. Überglücklich und geschafft stieg ich aus. Im Gepäck hatte ich zwar nicht viel Ausrüstung, dafür aber jede Menge neue Erfahrungen und Erinnerungen, die mich sicher noch lange begleiten werden.
Wandersegelfliegen zeigt uns immer wieder aufs Neue, wie weit uns die eigenen Flügel tragen können, wenn man einfach mal den vertrauten Platzbereich verlässt.
Wir nehmen Abschied von Siegfried Pleischl
Liebe Fliegerinnen und Flieger,
es erreichte uns die traurige Nachricht, dass am 20.4.2025 unser Ehrenvorsitzender, Siegfried Pleischl, gestorben ist.
Er war die prägende Persönlichkeit des LSC in den 80er und 90er Jahren.
Er ist dem Verein am 01.02.1958 beigetreten und hat als 14 Jähriger beim LSC das Fliegen erlernt. Seit 68 Jahren ist er Mitglied unseres Vereins gewesen!
Siegfried war ein „Macher“, stieg schnell zum Fluglehrer Segelflug, dann Lehrer für Motorsegler, Ausbildungsleiter und später Lehrer für Kunstflug auf. Mit dem damaligen Deutschen Meister im Segel Kunstflug, Sepp Tilling, war er befreundet. Regelmäßig fuhr er mit Bernd Lange nach Kladno in Tschechien, um dort Motorkunstflug zu trainieren.
Beim Tag der offenen Tür kam er regelmäßig mit einer tschechischen ZLIN 50, um mit seiner Kunstflug-Kür die Zuschauer zu unterhalten.
Lange hat er das Amt des 1.Vorsitzenden im Verein bekleidet. Zusammen mit Walter Betz war er die treibende Kraft beim Bau unseres heutigen Vereinsheims und scheute sich nicht, selbst zur Maurerkelle zu greifen.
Wenn Mitglieder verstorben sind, hat er sich mit seiner Frau liebevoll um die Hinterbliebenen gekümmert.
Im Jahre 2012 musste er aus gesundheitlichen Gründen seine Fliegerlaufbahn beenden.
Konsequent wie er war, zog er einen Strich unter das Kapitel „Fliegen“ und ist fortan auch nicht mehr zum Flugplatz gekommen.
Wir werden Sigfried Pleischl in bleibender Erinnerung behalten und sind ihm zu großem Dank verplfichtet.



















